Wie nah Licht und Schatten beieinander liegen können, haben die Badminton-Spieler*innen des DBV am vergangenen Wochenende bei der Individual-EM in Kiew erfahren müssen.  Denn trotz Gewinn einer Bronze- und Silbermedaille war die Enttäuschung am Ende riesengroß.

Im Mixed-Doppel gewannen zunächst Isabel Herttrich und Mark Lamsfuß die Bronzemedaille, nachdem sie den Einzug ins Finale nur knapp verpasst hatten.

Im Finale des Herrendoppel wollten dann Mark Lamsfuß mit seinem Doppelpartner Marvin Seidel den ersten Europameistertitel seit mehr als 40 Jahren gewinnen. Doch dann vor dem Finale der große Schock: Mark Lamsfuß wurde am vergangenen Sonntagmorgen positiv auf COVID-19 getestet. Das Finale fand anschließend nicht statt, das DBV-Duo gewann Silber.

Die EM-Regularien sehen nun vor, dass Mark Lamsfuß für 13 Tage auf seinem Hotelzimmer in Quarantäne gehen muss. Das Gleiche gilt für seine  Doppelpartner Marvin Seidel und Isabel Herttrich, die jeweils als Erstkontakt gelten.

„Ich bin sehr enttäuscht und traurig darüber. Wir waren in Top-Form und hätten uns die Goldmedaille geholt“, zeigte sich der 27 Jahre alte Lamsfuß enttäuscht.

Wir gratulieren unseren Athlet*innen dennoch zu diesem großartigen Erfolg. Kopf hoch!

Foto: Mark Lamsfuß und  Isabel Herttrich / picture alliance