Was für ein Erfolg für Tanja Neubert! Die 25-jährige Triathletin vom Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland hat bei der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft an der Costa del Sol für eine echte Überraschung gesorgt und sich in einem Weltklasse-Feld die Bronzemedaille gesichert. Damit gelingt erstmals seit 2018 wieder einer deutschen Athletin der Sprung aufs Podium über die Mitteldistanz.
In ihrem erst zweiten Rennen über die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen zeigte Tanja eine beeindruckende Leistung. Nach einem soliden Schwimmen und einer anspruchsvollen Radstrecke spielte sie auf der Laufstrecke ihre ganze Stärke aus und kämpfte sich bis auf den dritten Platz nach vorn. Schon weit vor dem Ziel feierte sie ausgelassen mit den Zuschauern – der Lohn für ein mutiges und selbstbewusstes Rennen.
„Ich habe dran geglaubt, dass ich schnell laufen und mein eigenes Rennen machen kann. Ich bin sehr happy“, sagte Neubert im Ziel. Ihr langfristiges Ziel bleibt dennoch klar: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, wo sie auf den kürzeren Distanzen an den Start gehen möchte.Ihr Trainer Steffen Justus zeigte sich im Livestream hochzufrieden: „Der Fokus war immer aufs Podium. Angesichts der kurzen Vorbereitung mit nur drei Wochen auf dem Zeitfahrrad – kann man sich wirklich nicht beschweren. Wir machen das aus Spaß mit. Wenn alles läuft, dann kann sie halt einen raushauen.“
Der Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland gratuliert Tanja Neubert herzlich zu dieser herausragenden Leistung und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen!

