Sechs unserer Athlet*innen gehen bei der Leichtathletik-WM in Eugene (USA) ab dem kommenden Wochenende an den Start.
Wir haben mit ihnen über die bisherige Saison und ihre Ziele bei der WM gesprochen. Wir beginnen mit Stabhochspringer Oleg Zernikel.
Wie zufrieden ist du mit deinen bisherigen Ergebnissen?
Oleg: „Ich bin zufrieden, aber nicht sehr zufrieden. Ich bin konstant 5,70 Meter gesprungen, das ist gut. Aber ich bin zuletzt umgezogen und wir haben privat eine ukrainische Weitspringerin bei uns aufgenommen, so dass wir zum Teil sehr beengt wohnen mussten und ich mich nicht zu 100% perfekt vorbereiten konnte. Im Trainingslager im April wollten wir meinen Anlauf umstellen, was aber nicht so funktioniert hat, wie wir uns das gewünscht hätten. Von daher haben mich diese Faktoren etwas behindert, aber ich hole dies derzeit alles auf.“
Wie groß ist die Vorfreude auf einen solch großen Wettkampf, der endlich auch wieder vor Publikum stattfinden kann?
Oleg: „Die Vorfreude ist riesig, besonders weil ich bei der U20 WM schon einmal in Eugene gewesen bin und damals den 3. Platz belegen konnte. Ich bin sicher, wir werden dort ein sehr volles Stadion haben – wie wir es schon lange nicht mehr hatten – und daher freue ich mich auf viele klatschende Hände.“
Welches Ziel hast du dir gesteckt?
Oleg: „Mein Ziel ist es, ins Finale zu kommen. Aber diesmal möchte ich nicht nur das erreichen, sondern auch unter die Top 5 kommen. Das bedeutet, ich sollte mindestens 5,80 Meter oder sogar 5,90 Meter springen. Ich möchte alles geben und am liebsten eine persönliche Bestleistung mit 5,90 Meter zeigen.“
Oleg, wir drücken fest die Daumen!
Foto: Picture Alliance