Sechs unserer Athlet*innen gehen bei der Leichtathletik-WM in Eugene (USA) ab dem kommenden Wochenende an den Start.
Wir haben mit ihnen über die bisherige Saison und ihre Ziele bei der WM gesprochen. Heute stellen wir euch Sophia Junk vor, die über die 200 Meter an den Start geht.
Wie zufrieden ist du mit deinen bisherigen Ergebnissen?
Sophia: „Ich bin bisher nicht über die 200m an den Start gegangen, da mich meine Coronainfektion ausgebremst hat. Daher wird der 200m Start bei der WM, auch mein Saisoneinstieg über diese Disziplin. Die Ergebnisse über 100m waren allerdings durch die Infektion ausbaufähig. Ich fühle mich gut und denke, dass ich ohne Beeinträchtigungen laufen kann.“
Wie groß ist die Vorfreude auf einen solch großen Wettkampf, der endlich auch wieder vor Publikum stattfinden kann?
Sophia: „Ich freue mich riesig. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich ganz spontan nach nominiert wurde. Daher kommt die Nominierung noch überraschender für mich. Zum anderen ist es meine erste WM. Ich denke, das ist etwas so besonderes und ich habe schon so viel Gutes von dem Stadion in Eugene gehört- ich freue mich einfach riesig und werde jede Sekunde genießen. Außerdem wird endlich wieder (hoffentlich) ein großes Publikum vor Ort sein- das beflügelt einfach immer und macht so ein Ergebnis noch immer zu etwas ganz Besonderem.“
Welches Ziel hast du dir gesteckt?
Sophia: „Mein Ziel ist es: Spaß haben, die Atmosphäre zu genießen und vor allem die Erfahrung mitzunehmen. Wenn man sich unendlich darauf freut und Spaß hat, mit dem was man tut, kommt die Leistung von alleine. Dadurch, dass ich lange mit Corona zu kämpfen hatte, möchte ich mir keine definierten Ziele setzen.“
Sophia, wir drücken fest die Daumen!
Foto: IMAGO / beautiful sports / repost@sophiia