Triathlet Jan Frodeno, der lange am Olympiastützpunkt in Saarbrücken trainierte, beendete seine Profikarriere am vergangenen Sonntag mit der Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza. Eigentlich war er angetreten, um sich bei seinem „Last Dance“ den vierten Weltmeistertitel zu holen. Am Ende reichten aber leider die Kräfte nicht und es blieb bei Rang 24. Dennoch sorgte er für den emotionalen Höhepunkt des Rennens über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,25 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen. Nach dem Schwimmen kam er als dritter aus dem Wasser, fiel aber auf der anschließenden Radstrecke durch die Seealpen immer weiter zurück und sagte noch vor der zweiten Wechselzone in die Kamera der ARD „Der Gladiator stirbt in seiner Arena“ – sein Eingeständnis, dass er an diesem Tag nicht mehr um den Titel mitkämpfen würde. Sein anschließender letzter Marathon wurde aber umso mehr zu einer Ehrenrunde.

Nach drei Welt-, drei Europameistertiteln, Olympischem Gold und vielen weiteren Siegen kann der 42-Jährige Ausnahmeathlet auf eine unglaubliche Karriere zurückblicken, die am Olympiastützpunkt in Saarbrücken ihren Anfang nahm.